Aktionen und Solidarität

Die vielfältige Unterstützung soll dargestellt werden und der ganzen Region und ihren Bewohnern zugänglich sein. Daher sendet uns Bilder und Schreiben jeglicher Art, die darauf gerichtet die Kolleginnen und Kollegen in der Klinik zu unterstützen und die darauf abzielen den Krankenhausstandort Peine zu erhalten.
Schreibt uns unter info@wirfuerdasklinikumpeine.de

Kleiner Festakt vor dem Klinikum Peine

Das war ein langer und beschwerlicher Weg. Allerdings mit einem guten Ende für die Beschäftigten und die Landkreisbevölkerung. Immer mehr Kliniken die von Kommunen aus Finanzgründen an private oder frei-gemeinnützige Träger verkauft wurden, schließen oder sollen schließen. Doch dann kommen die kommunal Verantwortlichen wieder zurück und kaufen die Einrichtungen zurück. Meist mit sehr hohem finanziellen Aufwand. Eine Trend der sich durch viele Bundesländer zieht.

Rede Betriebsratsvorsitzende Christine Leckelt und Landrat Franz Einhaus

Betriebsratsvorsitzende Christine Leckelt eröffnet die Veranstaltung. Die betriebliche Interessenvertretung hat im Rahmen der Verkaufsabsichten und der Insolvenz erhebliche Aufgaben zu bewältigen gehabt. Umso wichtiger, dass viele Arbeitsplätze nun erhalten werden. 
Link zum Video welches auf der Facebookseite des Landkreises Peine zu finden ist

Rede Landrat Franz Einhaus 01.10.2020

Vor 17 Jahren war es ebenfalls Landrat Franz Einhaus der den Verkauf des Krankenhauses als Alternativlos bezeichnete. Was sagt er heute den Beschäftigten?  

Rede Bürgermeister Klaus Saemann 01.10.2020

Die Stadt Peine ist mit 30% der Anteile am Klinikum Peine beteiligt. Eine enorme finanzielle Belastung für die Stadt. Doch eine Stadt ohne Krankenhaus ist für Saemann nicht vorstellbar.

Rede Wolfgang Jitschin 01.10.2020

Der 67jährige Wolfgang Jitschin ist der Hoffnungsträger an der Spitze des Klinikums. Seinen ersten Arbeitstag hat der Geschäftsführer am 01.10.2020 gehabt und konnte sich so gleich den Mitarbeiter*innen vorstellen. 

Am 01. Oktober 2020 ist das Klinikum Peine gGmbH wieder in Trägerschaft des Landkreis Peine und der Stadt Peine.  Vor genau 17 Jahren wechselten die Mitarbeiter*innen vom damaligen Krankenhaus des Landkreis in das Klinikum Peine mit einem Betriebsübergang. Grund dafür war, dass der Landkreis Peine aus Geldmangel die Klinik verkauft hat. Gesellschafter wurde die Stiftung Allgemeines Krankenhaus Celle. 17 Jahre Klinikbetrieb, Umbauten, Abteilungsschließungen, Bettenabbau, Verlagerung von Dienstleistungen, Personalabbau, Verkaufsverfahren und zum Abschluss die Insolvenz. Die Bilanz nach 17 Jahren könnte schrecklicher nicht sein. Nun wird die Uhr zurück gedreht. Über 200 Arbeitsplätze/Mitarbeiter*innen weniger kehren zurück als gegangen sind. Heute am 01.10.2020 fand auf dem Klinikgelände eine kleine Feierstunde statt. Danke für die Bilder die von der PAZ  oder Teilnehmer*innen gemacht wurden.

Impressionen von der Kreistagssitzung am 05.08.2020

Abgeordnete und Besucher wurden kreativ und mit klaren Botschaften begrüßt. Gewerkschaft ver.di und Betriebsrat hatten nur zu einer Teilnahme an der Sitzung aufgerufen. Doch einigen Mitarbeiter*innen reichte dies nicht. Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen müssen stattfinden und Botschaften ausgesprochen, war die Meinung. Mit einem Hürdenparcour wurden die einzelnen  Schritte des Verkaufs- und Insolvenzverfahren" dargestellt. Auch durfte der Hinweis auf das "Fass ohne Boden" vom CDU Chef Kramer nicht fehlen. Aber auch Kritik an die eigene Einrichtung mit den Hinweis auf Transparenz in den Entscheidungen fehlte nicht.
 Janet Möwing, Alexander Schmidt und Gabi Sukopp organisierten mit Mitarbeitern die Aktionen. 

Verdi Ortsverein Peine lädt ein

Laut DGB Kreisvorsitzenden Frank Raabe-Lindemann, wird die Veranstaltung auch vom DGB Kreisverband und IG Metall aktiv in den Dienststellen und Betrieben beworben.

Mitten in der Corona-Krise kämpfen sie um ihr örtliches Krankenhaus im niedersächsischen Peine. Klinikpersonal und Bürger sammeln seit Wochen Unterschriften für den Erhalt des Hauses. "Dieses Krankenhaus wird gebraucht, un d es ist natürlich ein Arbeitgeber, der ist wichtig für den Standort Peine und für die Identifikation auch der Bevölkerung des Landkreises", sagt Denise Lott, Oberärztin am Klinikum Peine.

Es geht um eine gefühlte Sicherheit

Doch das Klinikum ist seit langem hoch verschuldet und sanierungsbedürftig. Die Patientenzahlen sind immer weiter zurückgegangen, und so stellte der Betreiber Mitte März den Insolvenzantrag. Das Klinikum liegt zudem in einer Region, die verkehrsmäßig sehr gut angebunden ist. Im Umkreis gibt es mehrere große Kliniken - für die meisten Einwohner in weniger als 30 Minuten erreichbar. Aber es geht um eine gefühlte Sicherheit und so sieht sich die Lokalpolitik unter Druck. Sie will das Klinikum zurückkaufen.
"Das ist natürlich auch durchaus ein Vorteil, exzellente Maximalversorger vor der Haustür zu haben. Aber im gesamten politischen Raum ist es völlig klar, dass wir bereit sind dazu, diesen Beitrag zu leisten", verteidigt Henning Heiß von der SPD und Erster Kreisrat des Landkreises Peine die Entscheidung, ein finanzielles Risiko einzugehen. Man wolle den Bürgern nicht sagen müssen, sie seien die Einzigen, die kein Krankenhaus hätten.

Hier geht`s zum 8 minütigen Panoramabeitrag vom 23.07.2020 der sich mit der Situation kleiner ländlicher Kliniken beschäftigt.

 https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Kliniken-auf-dem-Land-Retten-oder-Schliessen,klinikschliessung118.html 


Matthias Möhle

Heute habe ich die Betriebsratssitzung im Peiner Klinikum besucht. Das Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigt mir: Für die Zukunft braucht das Klinikum eine starke Gemeinschaft! Es ist wichtig, dass mit der Übernahme des Klinikums durch den Landkreis Peine wieder ein Teamspirit entsteht, der das Haus in eine sichere Zukunft trägt. Dabei muss das Klinikum Peine als Arbeitgeber - insbesondere für Auszubildende - attraktiv sein.
https://www.facebook.com/matthiasmoehlemdl/

SPD Landesvorsitzender

Dankesschreiben des SPD Landesvorsitzenden an einen der drei Geschäftsführer vom Klinikum Peine. 

Gelebte Solidarität  

Nicht alle Mitarbeiter*innen haben die Möglichkeit sich über Facebook oder diese Webseite täglich zu informieren. Daher sind alle wichtigen Informationen auch auf einer Stellwand in der Eingangshalle gesammelt und dokumentiert.  

Zukunftswünsche

Immer wenn Know-How und Sympathieträger das Haus verlassen ist es bitter. 
Doch es wird mit vielen Aktionen versucht, die Mannschaft im Klinikum zusammen zu halten. So werden Kolleg*innen die ihre berufliche Zukunft woanders gestalten wollen, versucht umzustimmen.

Kreistagssitzung am 24.06.2020

Plakatmaler Alexander, Schildermalerin Janet und weitere Beschäftigte des Klinikum nahmen an der Kreistagssitzung teil. Wieder mit einer tollen kreativen Idee. Sogar MdL Matthias Möhle und BM Klaus Saemann nutzen die Gelegenheit zum Fotostopp.

Kurzbericht
29 Punkte sind zwischen dem Landkreis und dem AKH sind fertig verhandelt. Dazu gehört auch, wie lange welche Dienstleistungen in Anspruch genommen werden und wer den Kredit zurückzahlen muss. Doch Kosten und genaue Antworten blieben aus, mit der Begründung dass Verträge noch nicht fertig seien und zu einigen Punkten der Gläubigerausschuss am Montag, 29.06.2020 erst entscheiden muss.
Eine Übernahme zum 01.10.2020 durch den Landkreis Peine ist fast sicher. 
Besonders die personellen Fragen und Zeitungsartikel des heutigen Tages wurden zwischen den Abgeordneten am Rande der Sitzung heftig diskutiert. 

Nachbetrachtung zur Online Sprechstunde mit MP Stephan Weil und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am 19.06.2020 von Axel Burgdorf

"Das hatte ich  mir etwas anders vorstellt" so lautet meine Kurzzusammenfassung.

37 Teilnehmer waren es bei der Onlinekonferenz, zu der die SPD eingeladen hatte. Positive Atmosphäre die aus dem Peiner Egon Bahr Haus ausgesendet wurde. Doch aus einer Fragerunde wurde mehr ausschweifende Erklärungen der beiden Politiker. Nach kurzen Eingangsstatements kamen in der einstündigen Veranstaltung vier Fragende (aus Hannover, Salzgitter, Oldenburg) zu Wort, niemand davon aus dem Landkreis Peine.

Aber Peiner Themen wurden natürlich auch behandelt, das Klinikum Peine muss erhalten bleiben und durch eine kommunale Trägerschaft ergeben sich neue Chancen. Besonders Hubertus Heil nutzte die Gelegenheit sich bei vielen Akteuren die rund um den Erhalt des Klinikums aktiv sind zu bedanken. Natürlich betrifft auch das Thema Kita und Corona die Peiner Bevölkerung.
Neben der ver.di Ortsvereinsvorsitzenden Nanni Rietz-Heering war auch Betriebsratsmitglied Daniel Kempert online. Beiden wären sicher Peiner Themen an diesem Abend wichtiger gewesen. Zumal einige davon ja auch im Chat gestellt wurden. 
Auch auf meine weiteren Fragen zur Pflegekammer Niedersachsen und zum Cornoa-Bonus für Pflegekräfte , sowie zum Arbeitszeitgesetz gab es keine Antworten. 

Ein gutes Format um ins Gespräch zu kommen. Wer allerdings konkretes erwartet hatte wurde enttäuscht.

Grußbotschaft am Eingang zum Besuch des Ministerpräsidenten Stephan Weil

 und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Klinikum Peine am 19.06.2020

Online - Verdi Mitgliederversammlung am 18.06.2020 - "Keine Zukunft unter dem Dach des AKH realistisch"

Verdi Sekretär Janbruno Gerkens hat kurzfristig zu einer Online Mitgliederversammlung eingeladen, die am 18.06.2020 um 8 Uhr stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, Unsicherheiten bei den Beschäftigten auszuräumen und über zukünftige Entwicklungen zu sprechen.

Nach einem kurzen Rückblick über die Ereignisse seit dem 20.03.2020 wurde schnell die Diskussion begonnen welche Risiken und Chancen sich durch die Übernahme des Landkreises Peine ergeben werden. 

Besonders die Sicherung der Arbeitsverhältnisse soll im Blick behalten werden. Von ersten Erfolgen konnte Betriebsratsvorsitzende Christine Leckelt bereits berichten.    

Die Äußerungen der AKH Geschäftsführung zu einem möglichen eigenen Weiterbetrieb wurde von allen deutlich zurückgewiesen.  Eine Zukunft unter einen Dach ist unrealistisch und wird von den beschäftigten auch nicht gewollt. "Das würde die Abwanderungstendenzen bei einigen deutlich erhöhen" war aus den Teilnehmerkreis zu hören. 

Ver.di sollte sich aktiv in den Gestaltungs-prozeß einbringen um einen Standort mitzuentwickeln, der die Beschäftigten aller Abteilungen unter einem Dach sicherstellt. 

Trotz einer Übernahme durch den Landkreis werden viele Dienstleistungen vorübergehend noch vom AKH Celle erfolgen müssen. Doch diese Dienstleistungen sollten auch klar beschrieben sein und nur das vergütet werden was sachlich korrekt erbracht wird.  

Teilnehmerin Tanja Meyer erklärte im Anschluss: "Das war eine informative Sache und ich empfehle eine Wiederholung". 

Auch Daniel Kempert äußerte sich über weitere Online Aktivitäten: " Die technische Möglichkeit sollten wir weiterhin nutzen. Sie bietet auch für die betriebliche Situation zusätzliche Informationsmöglichkeiten. 

Janbruno Gerkens bedankte sich nach 1 1/2 Stunden Versammlungszeit bei allen und stellte weitere Veranstaltungen in Aussicht. Dies würden dann auch mit einem längeren Vorlauf angekündigt. 

"Online- Veranstaltungen ersetzen langfristig nicht unseren direkten Austausch vor Ort. Im Moment müssen wir aber die Situation meistern wie sie sich stellt" so Gerkens.

Autor: Axel Burgdorf

Ministerpräsident besucht Klinikum Peine

Am Freitagnachmittag, 19.06.2020 besucht Ministerpräsident Stephan weil die Fuhsestadt. Unter anderen wird er das Klinikum Peine besuchen.

Am Abend stellt sich der Ministerpräsident Online den Peiner Bürger*innen.

Die SPD Peine schreibt dazu:
"„Auf ein Wort“ mit Stephan Weil online am 19.06.2020 um 19 Uhr.

Premiere in Peine! 
Zum ersten Mal wird es das bekannte „Auf ein Wort“-Format der Niedersachsen SPD auch online geben.
 Am 19. Juni 2020 um 19 Uhr könnt Ihr unserem Ministerpräsidenten per Videokonferenz Eure Fragen stellen und das ganz bequem von wo immer Ihr wollt. Einfach unter dem folgendem Link anmelden, E-Mail-Adresse hinterlegen und Themenwunsch äußern. Die Anmeldedaten gibt es dann 24h vorher via Mail! Wir freuen uns auf Euch!


https://aktion.spdnds.de/articles/aew-online-peine


Foto: www.spd-peine.de

Politikmagazin Panorama dreht in Peine

Fabienne Hurst vom NDR Panorama Team war am Samstag im Peine und interviewte den Ersten Kreisrat Henning Heiß vom Landkreis Peine sowie Mitarbeiter*innen und Betriebsratsmitglieder aus dem Klinikum. Zustande gekommen ist der Kontakt über Axel Burgdorf. Im Rahmen von Recherchen zu Klinikschließungen in Deutschland hat Panorama mit dem Initiator dieser Webseite Kontakt aufgenommen und ein Interview geführt.
PAZ Redakteur Christian Meyer (Foto re von ihm) begleitete den Dreh am Klinikum und nutzte die Chance für Interviews mit den Beschäftigten.

Denise Lott (Ärztin im Klinikum) als Initiatorin der Onlinepetition zum Erhalt des Klinikum wurde interviewt und zu Beweggründen für ihr Engagement befragt. Beim Interview mit Axel Burgdorf standen Auskünfte zur Notwendigkeit einer wohnortnahen Krankenhausversorgung im Vordergrund. 
Alexander Schmidt (Medizintechnik / Betriebsratsmitglied) und Janet Möwing (Intensivpflege / Betriebsratsmitglied) waren weitere Gesprächspartner.

Welche Teile des Drehs und in welchem Umfang Peine bei den weiteren Recherchen und der anstehenden Ausstrahlung einnimmt, ist noch nicht entschieden. Sendetermine werden wir bekannt geben. Voraussichtlich 09.06.2020 auf N 3 und 11.06.2020 in der ARD.

PAZ Umfrage

Seit Samstag, 23.05.2020 läuft die Umfrage bei der PAZ. Heute um 10:47 Uhr hatten sich 535 Leser beteiligt.

Nicht einmal ein Drittel der Teilnehmer halten es für Richtig, dass der Landkreis Peine das Klinikum allein betreiben sollte.

Über die Notwendigkeit eines Krankenhaus vor Ort besteht große Zustimmung. Nur sollte nach Teilnehmermeinung ein fachkompetenter Partner wie der Elisabeth-Vincenz-Verbund dabei sein. Die Mehrheit wäre auch für eine Minderheitsbeteiligung. Wichtig ist der Erhalt des Krankenhauses. 

Nach PAZ Angaben handelt es sich nicht um eine repräsentative Umfrage. 

Sichtbare Solidarität

Die Mannschaft steht bereit

Das Klinikum Peine hatte vor einigen Jahren eine aktive Betriebsfußballmannschaft. Nun wurden die Trikots wieder hervorgeholt und eine Mannschaft aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen (u.a. Technische Abteilung, Physiotherapie, Küche) aufgestellt. Die Botschaft ist klar.

Impressionen der Kreistagssitzung am 20.05.2020 in der Gebläsehalle Ilsede

Große Anteilnahme an der Entscheidung

Betriebsratsmitglieder mit eigenem Transparent und Botschaft zur Zusammenarbeit des Landkreises und Stadt Peine

Die deutliche Trennung zwischen Mandatsträgern und Bürgern war räumlich bedingt.

Betriebsratsmitglieder statten alle Mitarbeiter*innen  - auch ehemalige - mit einer Botschaft aus

Über 150 Zuhörer*innen bei einer Kreistagssitzung

Diese Beschlüsse wurden gefasst

Villa Kunterbunt dankt den Klinikums Beschäftigten

Kindertagesstätte Villa Kunterbunt. Die Erzieherinnen und Betreuungskinder haben gebastelt und es heut im Klinikum überreicht.

Vielen Dank. Natürlich werden die Teelichte aus Brandschutzgründen nur zu Haus und nicht im Krankenhaus angezündet.

Frank Raabe-Lindemann (DGB Ortsvereinsvorsitzender) sprach von einem Skandal, wenn in der Insolvenz auch noch die verursachende Geschäftsführung als Eigenverwaltung eingesetzt wird.

Nanni Ritz-Heering (Verdi Ortsvereinsvorsitzende) erinnerte daran, dass es die heutige Landkreisführung war, die 2003 das Krankenhaus verkauft hat und nun vom schlechten Gewissen getrieben ist.

Matthias Wilhelm (IGM Salzgitter-Peine) machte deutlich, dass Solidarität keine Einbahnstraße ist. Die Metallbeschäftigten stehen an der Seite der Gesundheitsarbeiter*innen.

Sebastian Wertmüller (Verdi Bezirksgeschäftsführer) betonte, dass ein Krankenhaus mehr als nur Arzt und Pflege benötige. Die Dienstleistungsberufe in einer Klinik sind ebenso Systemrelevant.

Vertreter der Peiner Umformtechnik, der Peiner Träger GmbH, der Deumo und der Verkehrsbetriebe waren anwesend.

Peines Bürgermeister Klaus Saemann (links) unter Polizeibegleitung

Auch Landtagsabgeordneter Christoph Plett (links) war anwesend

Christine Leckelt (Betriebsratsvorsitzende im Klinikum Peine) schildert die aktuelle Situation für die von der Insolvenz betroffenen Kollegen*innen. Janbruno Gehrkens (Verdi Gewerkschaftssekretär) organisiert und moderierte die Veranstaltung.

Gesichter des Klinikums in Ergänzung zur der Reihe "Wir sind das Klinikum Peine"

Am 12. Mai um 16.00 Uhr werden die Beschäftigten eine Kundgebung auf dem Marktplatz in Peine abhalten. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Teilnehmeranzahl auf 50 begrenzt bleiben. Die Veranstalter fordern alle Teilnehmenden dazu auf, Abstand zu halten und Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen.

Peiner Träger GmbH und IG Metall mit weiterem Transparent

Ecke Braunschweiger Straße / Sackpfeiffenberg direkt an der Konzerneigenen Wohnungsgenossenschaft hängt seit heute das zweit Solidaritätsbanner der Beschäftigten der PTG und IG Metall. 

Wer ist das Klinikum Peine?

In der aktuellen Situation ist der vielfältige Zuspruch und die Solidarität der Peiner in den letzten Wochen eine große Motivation für alle Kolleg*innen im Klinikum.

Die Mitarbeiter verfolgen alle mit persönlichem Einsatz ein Ziel: Den Patienten in Ihrer Erkrankung zu helfen und sie zu unterstützen. Sie arbeiten in allen Bereichen mit großem Engagement.
Hinter jeder erbrachten medizinischen Leistung stehen immer mehrere Menschen verschiedenster Berufsgruppen.
Diese Menschen möchten sich hier vorstellen und uns teilhaben lassen, an ihren Wünschen, Hoffnungen, aber auch Ängsten.
www.facebook.com/wirsinddasklinikumpeine

Und natürlich hier auf der Homepage unter Wir sind das Klinikum

Nicht nur per Brief zeigen die Stahlwerker*innen ihre Unterstützung für die Kolleginnen und Kollegen des Klinikums Peine. Mit diesem Banner das seit dem 04.05.2020 in der Südstadt am Werksgelände angebracht ist, wird deutlich das ein Krankenhaus zu Peine gehört wie das Stahlwerk. 

Jutta Krellmann, MdB für DIE Linke und Sprecherin für Mitbestimmung und Arbeit in der Fraktion

Solidaritätsbekenntnis des IG Metall Ortsvorstandes Salzgitter Peine auf einen Aufruf von Ver.di Niedersachsen/Bremen die Gesundheitsversorgung in NDS und B nicht der Privatwirtschaft zu überlassen.

Solidarität kommt an

In der Eingangshalle haben die Mitglieder des Betriebsrates im Klinikum Peine die Solidarität mit der Einrichtung und ihren Beschäftigten dokumentiert.  Alle Aktionen und Schreiben, finden sich hier wieder. 

An der Geschäftsstelle der CDU Peine präsentiert der Landtagsabgeordnete Christoph Plett das klare Bekenntnis zum Peiner Standort.

Der Betriebsrat der Peiner Träger GmbH zeigt sich solidarisch mit dem Klinikum Peine und seinen Beschäftigten und kündigt weitere öffentliche Unterstützung an.

Am 22. März 2020 startete die Online-Petition und in der Woche danach kamen die Unterschriftenlisten in den Umlauf. In nur 5 Wochen haben 12.325 Menschen ihre Solidarität mit dem Klinikum Peine erklärt und setzten sich für den Erhalt ein. Ein großartiges Ergebnis. Den vielen Helfer*innen ein herzliches Dank für das unermüdliche Ansprechen von Menschen. An Denise Lott, die als Verantwortliche die Online-Petition gestartet und verantwortet hat. Und auch an die Betriebsratsmitglieder, die die Organisation koordiniert und sichergestellt haben.

Die Mitarbeiter*innen des Klinikums Peine sagen:

Wir sind weiter für Euch da und sagen "Danke"

Wir arbeiten auch im Klinikum Peine

Ohne uns bleibt die Küche kalt für alle Patienten und alle Kolleg*innen.

365 Tage im Jahr wird gekocht. Für das Gelingen eines Krankenhausbetriebes sind auch andere Berufsgruppen im Einsatz. 

Betriebsrat des Klinikums unterstützt Spendenaufruf

Das gesamte Betriebsratsgremium bedankt sich an dieser Stelle im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Peine für die großartige und vielfältige Unterstützung.

Es tut uns sehr gut zu wissen, dass so viele Menschen unsere Sorgen um die Situation „unseres“ Klinikums mittragen, sich für das Klinikum einsetzen, auf vielfältige Art  interessieren und engagieren. 

Das der Förderverein des Klinikums jetzt einen Spendenaufruf gestartet hat ist sehr erfreulich. Das Ziel des Fördervereins, neben der ideellen Unterstützung des Klinikums ein freundliches und ansprechendes Ambiente durch Verschönerungsarbeiten und Ausstattung im Patientenbereich im Krankenhaus zu fördern, hat in der Vergangenheit  zu Verbesserungen im Patienten nahen Bereich wie auch für Mitarbeiter geführt. Dieses Geld kann bei einem Neustart hilfreich sein und in diesem Sinn weiter verwendet werden. Dass die Auszahlung von Spenden daran geknüpft wird, dass der Landkreis Peine maßgeblich an dem Neustart und der Fortführung des Klinikums Peine beteiligt sein wird ist begrüßenswert und nachvollziehbar.

Jede Spende findet bei uns ihren richtigen Platz, wird mit hoher Verantwortung eingesetzt und wertgeschätzt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

ihr kämpft um den Erhalt eures Klinikums, eurer Arbeitsplätze und einer guten Versorgung der Bevölkerung in Peine und Umgebung auch mit ausreichend Krankenhauskapazitäten. Ihr habt da schon vieles in Bewegung bringen können, das ist ein wichtiger Erfolg für euch!

Die ver.di-Landesebene steht solidarisch an eurer Seite und unterstützt euch nach Kräften! Wir bringen uns insbesondere mit unseren Möglichkeiten auf landespolitischer Ebene für den Erhalt des Klinikums Peine ein, nicht irgendwie, sondern als ein Haus der öffentlichen Hand. 

Mit einer Pressemeldung haben wir unsere Haltung in der vergangenen Woche auch deutlich zum Ausdruck gebracht. 

Es hat schon sehr irrwitzige Züge, dass gerade die jetzige Situation Schwächen in unserer Gesundheitsversorgung offenbart. Gerade noch rechtzeitig, da das Haus noch besteht und gute Chancen bestehen können, die Zukunft des Klinikums Peine als kommunales Haus zu gestalten. Eine gute Gesundheitsversorgung braucht eine gute Aufstellung für den Fall, dass es notwendig wird. Das ist ein wesentlicher Baustein unserer Daseinsvorsorge, die nicht dem Markt überlassen werden darf. 

 

Wir hoffen, dass ihr erfolgreich seid beim Erhalt des Klinikums, als kommunale Einrichtung – und nach dem Motto unseres 1.Mai in 2020 – Solidarisch ist man nicht alleine! -, stehen wir nicht nur an eurer Seite sondern wollen hoffen , dass wir gemeinsam erfolgreich dabei sind!

 

Mit solidarischen Grüßen

 

Detlef Ahting

Landesbezirksleiter

Takva Moschee sagt Danke

In diesen schweren Zeiten gibt es Menschen, die Außerordentliches leisten. Sie trotzen Tag täglich der Gefahr und halten das Rad am Laufen. Ihnen gebührt ein besonderer Dank. 

Wir haben uns heute im Namen der Takva Moschee bei den Mitarbeitern des Pflegeheims Charlottenhof und dem Personal des Klinikum Peine für Ihre unermüdliche Arbeit bedankt.
Danke, dass es Sie gibt! Bleiben Sie weiterhin gesund!

Klinikum: Online-Petition unterstützen 

Zur aktuellen Entwicklung bezüglich des Kinikums in Peine schreibt PAZ-Leserin Rosemarie Ruehling aus Peine, die selbst mehr als 40 Jahre dort beschäftigt war, einen Leserbrief.


Dass bei Herzinfarkt oder Schlaganfall sofortige Hilfe benötigt wird, weil jede Minute zählt, weiß jeder. Aber stellen Sie sich vor, Sie haben Bauchschmerzen, oder eine Wunde, die ärztlich versorgt werden muss, oder sind gefallen oder umgeknickt und es ist Freitag, 13 Uhr. Wo gehen Sie hin, wenn das Krankenhaus geschlossen ist? Ich empfehle Braunschweig, Hannover, Celle, Gifhorn oder ein anderes Krankenhaus Ihrer Wahl. Sollte es so sein und die Situation erfordert das, nehmen Sie sich Zeit und etwas zu lesen mit, denn die Wartezeit könnte lang sein. Wir können etwas tun, um die Notwendigkeit des Peiner Klinikums zu betonen: Bitte unterstützen Sie die Online-Petition. Allen meinen ehemaligen Kollegen in allen Bereichen des Klinikums spreche ich meine Hochachtung und meinen Dank aus.


Lieber Geld für das Peiner Klinikum als für eine Brücke 

Für Bernd Klingenberg hat der Erhalt des Peiner Klinikums Priorität vor dem Neubau der Hertha-Peters-Brücke. Der Edemisser nennt folgende Gründe.


Marode Hertha-Peters-Brücke: Eine Sanierung wäre zu aufwändig – daher ist ein Neubau geplant. PAZ-Leser Bernd Klingenberg hält das ein falsches Signal. 


Vor circa zwei Wochen fuhr ich nach einem Krankenbesuch im Klinikum Peine nach Hause nach Edemissen und wurde dabei auch optisch durch die Hertha-Peters-Brücke wieder an die meines Erachtens inzwischen als Posse zu bezeichnende „unendliche Geschichte“ erinnert. 

Würde ich in der Nähe des Kanals wohnen, würde ich mich sicher auch freuen, wenn ich wie bisher auch in Zukunft über die für 3,8 Millionen Euro neu zu bauende Hertha-Peters-Brücke gehen und damit einige 100 Meter Weg sparen könnte. 


Ich würde mich aber noch viel mehr freuen und dafür auch den längeren Weg in Kauf nehmen, wenn statt dieses Luxus-Projektes mit diesem Geld das Klinikum Peine unterstützt und vielleicht sogar erhalten werden kann oder die Vergütung der Mitarbeiter verbessert wird. 

Auch wenn ein Krankenhaus wirtschaftlichen Zwängen unterliegt und Geld verdienen muss, merken wir gerade in dieser für alle schweren Zeit, dass Gewinnmaximierung nicht immer die oberste Priorität haben kann und darf. 

Daher meine Bitte an die im wahrsten Sinne des Wortes entscheidenden Politiker: Bitte überlegt euch, ob ihr in der jetzigen Zeit die Prioritäten richtig setzt.

Unsere Vision

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum Ihnen bei der Erreichung Ihres Zieles helfen möchten.

Unsere Motivation

Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen.

Spendenaktion des Fördervereins

"Peine braucht sein Krankenhaus. Helfen Sie bitte mit!"

Unter diesem Motto ruft der Förderverein zu einer Spendenaktion für das Klinikum Peine auf.  "Die Spenden sollen bei einem Neustart helfen" sagte Stöhr auf Nachfrage der PAZ.

Das Spendengeld darf nur Satzungs- und Zweckgebunden eingesetzt werden. Daher folgt auch der Hinweis im Zeitungsartikel der PAZ vom 15.04.2020 dass die Mittel nur für die Beschaffung und Ergänzung der medizintechnischen Ausstattung im patientennahen Bereich als auch in der Verschönerung des Hauses gedacht sind.

Spenden bitte an
Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Peine
Konto DE 39 2699 1066 7254 4400 00


Der Förderverein stellt sich auf der Homepage des Klinikums Peine vor. Die nachfolgenden Texte sind dort entnommen.
https://www.klinikum-peine.de/unternehmen/gesellschaftliches-engagement/

Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Peine e.V. ist als gemeinnützig anerkannt worden. Unser gemeinsames Ziel ist es, neben der ideellen Unterstützung des Klinikums ein freundliches und ansprechendes Ambiente im Krankenhaus zu fördern. 

Unsere Förderziele sehen wir sowohl in der Beschaffung oder Ergänzung der medizintechnischen Ausstattung im patientennahen Bereich als auch in der Verschönerung des Hauses. Wir unterstützen die Fort – und Weiterbildung und bieten Berufspraktika an. 

Hallo liebe Kolleg*innen,

 

wir haben eine kleine Foto-Solidaritäts-Aktion für euch und eure Webseite gemacht, um auf die Situation des Klinikums in Peine hinzuweisen.

 

Für die weitere Auseinandersetzungen wünschen wir euch maximalen Erfolg und werden versuchen euch weiter zu unterstützen.

 

Solidarische Grüße vom Ortsjugendausschuss (OJA) der IG Metall Salzgitter-Peine.

Dr. Diether Dehm

Mitglied des Bundestages

Dr. Dehm hat in einem Brief an die Mitarbeiter*innen seine Solidarität erklärt und gleichzeitig noch eine Unterstützungsaktion gestartet.
In einem offenen Brief an den Niedersächsischen Ministerpräsident fordert Dehm Herrn Weil auf, das Klinikum Peine nicht hängen zu lassen. Eine Rekommunalisierung unter ausreichender Finanzausstattung ist für die Bürger*innen im Landkreis Peine wichtig.
Alle Briefe unter politische Reaktionen.

Pia Zimmermann
Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag und Sprecherin der Pflegekampagne DIE LINKE Niedersachsen

 
Verlässlichkeit statt Effizienz und Profitstreben

 

Gute Erreichbarkeit und Wohnortnähe sind bei Krankenhäusern so viel mehr als nur ein Wohlfühlfaktor. Im Notfall kann es entscheidend sein, ob ein Anfahrtsweg fünf Minuten mehr oder weniger dauert. Trotzdem werden die Wege zwischen den Kliniken immer länger. Allein in Niedersachsen wurden seit Anfang der 1990er-Jahre mehr als 30 Krankenhäuser geschlossen. Das Klinikum Peine darf nicht das nächste sein, denn es wird für die Region gebraucht. Das Land Niedersachsen und der Landkreis Peine müssen sich ihrer Verantwortung stellen und die medizinische Versorgung in der Region sichern. Auch der ländliche Raum braucht diese Verlässlichkeit.

 

Deshalb stehe ich an der Seite der protestierenden Beschäftigten und des Betriebsrats des Klinikums Peine. Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt der medizinischen Versorgung und der Arbeitsplätze in der Region ein.

 

Die Planung muss sich endlich wieder am Bedarf und einer flächendeckenden Versorgung orientieren und nicht an der Frage, ob Häuser wirtschaftlich sind. Spätestens die Corona-Krise hat doch bewiesen, dass Effizienz und Profitstreben in der Gesundheitsversorgung nichts zu suchen haben. Das beweist, dass DIE LINKE mit ihren Forderungen schon immer richtig lag: Wir brauchen eine Rückkehr zur kostendeckenden Vergütung von Krankenhausleistungen, nur das ist am Gemeinwohl orientiert

 

Mit solidarischen Grüßen

Persönlich

In Gedanken und mit ganzem Herzen bin ich bei euch. Ich hoffe die Gesellschaft erkennt jetzt wie wichtig Ihr seid. 
Mit kollegialen Grüßen 

Harald Schwager 
ehemaliger DGB Kreisvorsitzender Isenhagener Land und LK Gifhorn. 

Olaf Uhde
Vorsitzender des 
ver.di-Fachbereichsvorstand 3
Süd-Ost-Niedersachsen


Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Klinikum Peine

 
Oft ist jetzt die Rede vom besten Gesundheitssystem der Welt. Wir wissen es besser. Zigtausende Pflegekräfte fehlen, Ärzte auf dem Land auch. Wichtige Medikamente sind nicht lieferbar. Operiert wird zuerst einmal, was Geld bringt.
Mit einem Mal scheint man aber zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Mit einem Mal spricht niemand mehr davon, dass es in Deutschland zu viele Krankenhausbetten gibt. Im Gegenteil. Plötzlich gibt es die verrücktesten Ideen, wo noch Patienten untergebracht werden könnten.
 
Glücklicherweise gibt es aber noch Krankenhäuser wie eures. Noch.
 
Viele Krankenhäuser, die die öffentliche Hand aufgegeben bzw. verschenkt hat, sind bereits geschlossen, viele stehen kurz davor. Nach dem Motto: „Der Markt wird’s schon richten“  sollten so Überkapazitäten abgebaut werden. Jetzt müssen wir erkennen, dass diese Überkapazitäten notwendige Reserven sind, die wir dringend benötigen, wenn es ernst wird.
Spätestens jetzt sollten die Verantwortlichen bei Politik und Kostenträgern erkennen, dass sie Verantwortung tragen. So wie ihr Verantwortung übernehmt für eure Patienten, so erwarten wir von den Kommunen auch, wieder Verantwortung zu übernehmen für die medizinische Versorgung der Menschen in ihrer Region - nicht allein, sondern auch Land  und Bund müssen ihren Teil dazu beitragen.
Wir alle blicken auf euch. Was mit euch und eurem Klinikum in Peine passiert, wird uns zeigen, ob in Niedersachsen nur Sonntagsreden gehalten werden, oder ob man sich tatsächlich dessen besinnt, was wirklich wichtig ist.
Wichtig seid ihr. Eure Arbeit ist wichtig für die Menschen hier. Deshalb habt ihr jedes Recht, zu verlangen, dass man sich für euer Schicksal und das eurer Familien  interessiert. 
Mit solidarischen Grüßen

Mitarbeiter*innen der Peiner Umformtechnik

Durch eine interne Spendensammlung wurde das Transparent finanziert. Die Mitarbeiter*innen der Umformtechnik sind selbst durch ein Insolvenzverfahren gegangen. Umso bemerkenswerter die Aktion.

Durch eine interne Spendensammlung wurde das Transparent finanziert. Die Mitarbeiter*innen der Umformtechnik sind selbst durch ein Insolvenzverfahren gegangen. Umso bemerkenswerter die Aktion.

Durch eine interne Spendensammlung wurde das Transparent finanziert. Die Mitarbeiter*innen der Umformtechnik sind selbst durch ein Insolvenzverfahren gegangen. Umso bemerkenswerter die Aktion.

Pressemitteilung Verdi Süd-Ost-Niedersachsen

Arbeitsminister Heil hat recht:

In Peine die ersten Lehren aus der Corona-Krise ziehen


Die Beschäftigten in der gesamten Region prüfen an Peine die Glaubwürdigkeit: Haben die Verantwortlichen tatsächlich verstanden? 

Die Gewerkschaft ver.di hat heute einen dringenden Appell an alle Verantwortlichen in der Region geschickt: Die Corona-Krise zeigt eindringlich, welch zentralen Stellenwert ein gutes Gesundheitssystem für die Versorgung der Bevölkerung hat. Deshalb ist es wichtig, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Gesundheitswesen zukünftig besser aufzustellen.

ver.di unterstützt dabei ausdrücklich die Initiative von Arbeitsminister Heil. Heil hatte am Wochenende in einem Interview in der „Rheinischen Post“ für die Zeit nach der Corona-Krise eine Überprüfung des deutschen Gesundheitssystems gefordert. Heil betonte, der Staat müsse mehr Verantwortung übernehmen. Wörtlich: "Einige Krankenhäuser sind kaputtgespart worden." 

ver.di Gesundheitsexperte Jens Havemann: „Wir können und sollten heute mit dieser Neuausrichtung beginnen. In Peine ist vor drei Wochen für eine Klinik das Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Wir sollten alles dafür tun, diese Klinik zu sichern. Wir können doch nicht zusehen, wie ein funktionierendes Krankenhaus ausblutet, während wir auf der anderen Seite mühsam versuchen, z.B. in Hotels Behelfskrankenhäuser auf die Beine zu stellen.“

ver.di verweist darauf, dass nun in Peine dringend Handlungsbedarf besteht. Das Personal ist hin-und hergerissen, zu bleiben oder umgehend in andere Kliniken zu wechseln. Dadurch ist die Funktionsfähigkeit des Klinikums bedroht. Hier steht sofort und akut auf dem Prüfstand, ob die Gesellschaft und die politisch Verantwortlichen es ernst meinen.

Havemann: "Die Beschäftigten aller Kliniken in der gesamten Region Süd-Ost Niedersachsen – von Gifhorn bis Göttingen, von Hildesheim bis Helmstedt – blicken auf Peine. Die Zukunftssicherung für das Klinikum ist eine absolute Frage der Glaubwürdigkeit. Wird die Gesellschaft tatsächlich die Lehren ziehen oder bleibt es beim Weiter so? Die Beschäftigten in den Kliniken bereiten sich auf den Ausnahmezustand vor. Sie sind bereit, für die Bevölkerung in der Krise einzustehen – mit all ihrer Kraft und häufig mit ihrer Gesundheit.  Der Blick auf Peine löst allerdings auch viele Fragezeichen aus. Wird sich in der Zukunft wirklich etwas ändern? Oder werden wir nach Bewältigung der Krise wieder weiter allein gelassen“?

Olaf Uhde, Krankenpfleger an der Unimedizin Göttingen und Vorsitzender des ver.di Fachbereiches Gesundheit in Süd-Ost Niedersachsen: „Am Beispiel des Klinikums Peine kann gezeigt werden wie in Zukunft ein Zusammenspiel der Akteure funktionieren kann Der Landkreis bekennt sich zur Verantwortung und übernimmt das Klinikum wieder in Eigenregie. Dazu kommen Mittel des Landes Niedersachsen, das die notwendige Investitionsförderung zusichert. Mittel, die im Übrigen keine freiwilligen Zuschüsse, sondern Pflichtaufgaben des Landes sind und in den vergangenen Jahren zu wenig geflossen sind. Der Bund muss sicherstellen, dass die Personalkosten für eine gute Patientenversorgung auch gewährleistet sind.“

Havemann fasst die Erwartungen nochmals zusammen: „Die Beschäftigten in Peine, aber auch in allen anderen Kliniken, warten dringend auf ein klares Signal der politisch Verantwortlichen in Land und Bund. Das muss lauten: Wir lassen das Klinikum in Peine nicht hängen, sondern sichern die Zukunft der Gesundheitsversorgung.“

Braunschweig, den 07.04.2020

Jens Havemann 

Betriebsrat der Firma Möhlenhoff GmbH aus Salzgitter

Hallo,

 

man kennt immer den Spruch:“ Stellt euch vor es ist Krieg und Keiner geht hin.“ Was passiert aber, wenn man krank ist und es keinen interessiert?

Seit Jahren wird an allen Ecken und Enden im Pflegesektor gespart. Es werden Kliniken privatisiert, Personal wird abgebaut und Standorte geschlossen.

Es koste zu viel Geld, man könne es sich nicht mehr leisten etc. Dagegen stehen Erkrankungen von Menschen, der demografische Wandel und vieles Mehr.

 

Es wird jedem gesagt, dass man an wichtigen Dingen nicht spart. Was ist wichtiger als die Gesundheit oder eben die Mitmenschen und die Einrichtungen, die die Gesundheit wieder herstellen.

Mit Erschrecken wird festgestellt, dass von oberster Ebene dort gespart wird, wo einem als Kind schon gesagt wird, dass man es nicht tun sollte.

Wir bringen unserer Jugend bei Hilfsbereit zu sein, auf sich zu achten und bewusst zu leben. Aber wir nehmen unserem Land genau diese grundlegenden Dinge, in dem wir auf den Profit aus sind und

Krankenhäuser privatisieren oder schließen.

 

Es widerstrebt jeder Logik und wird seit Jahren so gemacht. Ein Auto fährt nicht ohne Motor, ein Mensch lebt nicht ohne Herz und ein Gesundheitssystem funktioniert nicht ohne Pfleger, Krankenschwestern, Ärzte und Krankenhäuser.

Ein Land funktioniert nicht, wenn es bereits an einer so wichtigen Basis scheitert.

 

Wir möchten uns in diesem Zuge bei denen Bedanken, die jeden Tag aufs Neue aufstehen und versuchen dem Gesundheitssystem ein Herz zu geben. Auch wenn dies manchmal echt schwierig ist. Ohne Euch sind wir aufgeschmissen.

 

Bleibt stark.

 

Eurer Betriebsrat der Firma Möhlenhoff

 

Seniorenvertreter der GeNi Gewerkschaft für das Gesundheitswesen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

als ich erfahren habe, dass das Klinikum Peine vor der Schließung steht, war es mir besonders wichtig, auf einen Aspekt der regionalen Krankenversorgung hinzuweisen.

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Für alte Menschen ist eine Gemeinde nahe Krankenhausbehandlung besonders wichtig, sowohl für die Erkrankten als auch für die Angehörigen.

Der Erkrankte sollte möglichst schnell in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Angehörigen sollten ihn unkompliziert besuchen können. Der regelmäßige Kontakt zum Partner ist für Menschen im hohen Alter elementar, sowohl für seine Genesung, als auch aufgrund schwindender Mobilität, einer drohenden Vereinsamung vorzubeugen.

Z. Zt. erleben wir alle, was Isolierung und Vereinsamung bedeuten kann.

Ich appelliere an die Politik schnellst möglich zu handeln.

 

Eine regionale Krankenhausbehandlung muss gestärkt und gesichert werden !


 Solidarische Grüße sendet Euch

 

Walter Hölscher

Seniorenvertreter der GeNi Gewerkschaft für das Gesundheitswesen

Betriebsrat Alstom Transport Deutschland GmbH Salzgitter

Wehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

der Vertrauenskörper und Betriebsrat sowie die Beschäftigten sind an Eurer Seite und wünschen Euch für den Kampf zum Erhalt des Klinikums und damit Eurer Arbeitsplätze viel Kraft.

 

Es ist aus unserer Sicht, ein unhaltbarer Zustand und absolut falsch, ein Klinikum wie ein Wirtschaftsunternehmen zu führen.

Ganz Deutschland spricht von den Intensivbetten, Ärzten, Assistentinnen, Krankenschwestern und dem Pflegepersonal NOTSTAND und darüber wie knapp alles sei.

 

Hier ist die Politik, auf Bund und Länderebene aber auch unsere  Kreis- und Städte - Politiker sind geforderte, ein Umdenken einzuleiten und stattfinden zu lassen.

Jetzt und nicht erst nach endlos langen Debatten und Anhörungen.

Hört auf zu reden handelt und zwar genau so schnell wie bei der Rettung der Banken.

 

Mit Solidarischen Grüßen

 Reinhard KRATZERT

 Betriebsrat 

Solidaritätsbrief an die Beschäftigten des Peiner Klinikums 

von Victor Perli, MdB und Ursula Weisser-Roelle, stellv. Landesvorsitzende DIE LINKE Niedersachsen


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Forderung des Betriebsrates und von ver.di für ein starkes Bekenntnis des Landes Niedersachsen und des Landkreises Peine für das Klinikum Peine findet unsere volle Unterstützung.


Es ist offensichtlich, dass durch die Insolvenz des Peiner Krankenhauses die medizinische Versorgung der Region bedroht ist. Jetzt ist ein schnelles Handeln der Landesregierung gefragt. Aus unserer Sicht ist nun die einzig logische Konsequenz, das Krankenhaus zu rekommunalisieren. Nur so kann langfristig die medizinische Versorgung der Region sichergestellt werden.


Wir sehen hier auch das Sozialministerium in der Pflicht, sich dafür einzusetzen, die Zukunft des insolventen Krankenhauses zu sichern. Lässt man die Schließung zu und fordert nicht zur Rekommunalisierung auf, bricht die Landesregierung ihren eigenen Koalitionsvertrag. In diesem hat sie sich die wohnortnahe und flächendeckende medizinische Versorgung zum Ziel gesetzt.


Die Beschäftigten im Gesundheitswesen sind durch die Einsparmaßnahmen der letzten Jahre und durch die Profitmaximierung der privaten Krankenhauskonzerne schon bis an die Grenzen der Belastbarkeit gestoßen. Die Beschäftigten müssen entlastet werden und mit einer Arbeitsplatzsicherheit in ihre Zukunft schauen können. Der Renditewahn muss gestoppt werden!


Eure Forderungen und euer Kampf für den Erhalt des Klinikums und eurer Arbeitsplätze verdient die Aufmerksamkeit und die Unterstützung der gesamten Gesellschaft. Für uns ist völlig klar, wir unterstützen euch in euren Forderungen. Gerne würden wir uns mit euch zu einem späteren Zeitpunkt für ein Gespräch treffen.
  

Victor Perli , MdB                                                                    Ursula Weisser-Roelle, stellv. Landesvorsitzende NDS

GeNi Gewerkschaft für das Gesundheitswesen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

entsetzt und wütend haben wir  die Nachricht von der drohenden Schließung das Klinikums Peine zur Kenntnis genommen. 

Das Klinikum ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Peine und der angrenzenden Region. Angesichts der steigenden Erkrankungen, was auch die hohe Auslastung der Klinik zeigt, ist es uns völlig unverständlich, wieso diese geschlossen werden soll. 

Vor allem gilt unsere  Sorge den Arbeitsplätzen, die mit der Schließung der Klinik wegfallen würden. Der Kampf um jeden einzelnen Arbeitsplatz lohnt sich! Gerade in der jetzigen Zeit zeigt sich, wie wichtig eine gute Krankenhausversorgung ist! 

Wir fordern die Politik auf zu handeln: Es reicht nicht, wenn der MP Stephan Weil äußert: „Brauchen flächendeckendes Netz von Krankenhäusern“, man muss auch Handeln, damit die Kolleginnen und Kollegen weiterhin Sicherheit haben und die Region Peine ein gut aufgestelltes Klinikum. 

Solidarische Grüße sendet euch die GeNi Gewerkschaft für das Gesundheitswesen 

Jens Schnepel

Landesvorsitzender GeNi
 

Einen schönen sonnigen Tag :-)! 
 
Ich habe die Petition bereits vor Wochen online unterschrieben. Habe eben unter den Fotos gelesen, dass sich die Mitarbeiter bedanken. 
Sie müssen sich nicht bedanken, wir, die Bevölkerung, hat sich GEFÄLLIGST zu bedanken!! Ihr alle macht einen so geilen Job. 
Alle sind jetzt auf euch aufmerksam geworden durch den Virus. Aber das ihr jeden Tag euer Leben riskiert, denn es gibt noch andere Krankheiten an denen ihr euch anstecken könnt, dass hat bisher keinen interessiert. 
Und das finde ich mehr als nur schade. 
 
Ich hoffe und wünsche mir von ganzem Herzen, dass sich nach der Kriese endlich mal was ändert und die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung endlich gerechter werden!! 
 
Und das sich manche Patienten mal in den Kopf gucken und nicht erwarten, dass sie, wenn sie in einem Krankenhaus liegen, so behandelt und BEDIENT werden wie in einem 5 Sterne Hotel. 
 
Ich bedanke mich herzlich bei euch allen, allen die immer für uns da sind. Zu jeder Zeit sein Leben riskieren, um uns gesund zu machen. 
 
DANKE DAS IHR DA SEID!! 
 
Ich wünsche euch allen alles erdenklich Gute für die Zukunft und lasst euch nicht unterkriegen!! 
 
Mit ganz lieben Grüßen aus Ilsede
Nicole Baldeweg

Landfrauen spenden selbstgenähten Mund-Nase-Schutz

Die Peiner Landfrauen waren aktiv und haben dabei auch an Patienten und Mitarbeiter im Klinikum gedacht. 

Botschaft verstanden

Dieses T-Shirt wurde ins die Eingangshalle gehängt. Es ist ein altes Imageprodukt des Klinikum. 

REWE Markt 

Frau Bartsch vom REWE Markt in der Schäferstraße organisiert einen Einkaufsservice für die Mitarbeiter*innen des Klinikums Peine.

Mitarbeiterschaft zeigt Einigkeit

Die Plakatwand ist voll! Ein klares Bekenntnis der Mitarbeiter*innen an ihrem Arbeitsplatz bleiben zu wollen.

Stahlwerker spenden Schutzanzüge

Hunderte Einmalanzüge und Überzieher für die Schuhe. Ohne persönliche Schutzausrüstung ist den Pflegefachkräften und Ärzten eine kontinuierliche Aufgabenerledigung schwer möglich.
Die Mitarbeiter*innen der Peiner Träger GmbH wissen wie wichtig Schutzausrüstung ist. Daher haben sie sich direkt an die Mitarbeiter im Klinikum gewandt und sofort geliefert.
Ein großer Dank für diese tolle Unterstützung.

Mitarbeiter mit Bekenntnis zum Klinikum Peine

In einem Schreiben der Mitarbeiter*innen der Intensivstation wird für einen Verbleib im Klinikum Peine geworben. Unter anderem heißt es:
"Wir wollen gestalten und nicht gestaltet werden" 
...
" Nur gemeinsam haben wir in der Hand, wie es weitergeht. Lasst Eure Kollegen in dieser Situation nicht im Stich, zeigt Solidarität!
WIR sind das Gesicht des Krankenhauses!"
...

Peiner Umformtechnik

Die Mitarbeiter*innen der Peiner Umformtechnik unterstützen die Beschäftigten im Klinikum. Dazu bereiten sie eine Aktion für die kommende Woche vor.

Weltladen spendet Kaffee an Peiner Klinik-Personal 

Trotz Corona und Insolvenz ist die gesamte Belegschaft des Peiner Klinikums unermüdlich für ihre Patienten da. Um den Mitarbeitenden für ihren Einsatz in dieser schwierigen Zeit Respekt und Anerkennung zu zollen, spendete der Weltladen Peine e. V. 30 Pakete fairen Bio-Kaffee. „Wir wollen Danke sagen, dass Sie da sind, und zeigen, dass uns das Schicksal des Peiner Klinikums mit seiner großen Belegschaft nicht egal ist“, sagte Wolfgang van Heesch vom Weltladen bei der Übergabe der Spende an die Betriebsratsvorsitzende Christine Leckelt. Diese freute sich sehr über den mutmachenden Zuspruch und versicherte, alle Klinikbereiche vom Pflegeteam über die Logistik bis hin zum Reinigungsdienst mit dem wertvollen Wachmacher zu versorgen. 

Rausch Schokofabrik 

Ein großes Sortiment an Schokolade als Nervennahrung brachten die Mitarbeiter der Firma Rausch ins Klinikum. Logistikmitarbeiter und Betriebsrat übernahmen die Verteilung an die Kolleginnen und Kollegen. 

Peiner Polizei

Eine Solidaritätspräsent der Peiner Polizei gab es für die Zentrale Notaufnahme und Intensivstation. Grund dafür ist die langjährige gute und kompetente Zusammenarbeit in schwierigen Fallgestaltungen.

Im Notfall zählt jede Sekunde

Sehr anschaulich macht diese Grafik des Betriebsrates, wenn in es in Peine keine stationäre Gesundheitsversorgung mehr gibt.

Bilder auf dieser Seite sind uns zugesandt worden oder im Internet verfügbar. Daher gehen wir von einem Einverständnis der auf den Bildern dargestellten Personen aus. Sollte dies nicht der Fall sein, so schreibt bitte eine Email an info@wirfuerdasklinikumpeine.de